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Ballett Ballettschule Ballettlehrerin Gabriele Hägele Tanzpädagogin
Gabriele Hägele
Gründerin und Leiterin der Norddeutschen Tanzwerksatt
Berufsausbildung
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1972 | erster Ballettunterricht, Tanzakademie Brakel, Hannover
1979 - 1984 | Vorausbildung & Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Hochschule
für Musik und Theater, Hannover
u. a. bei Prof. Alan Howard, Prof. Gundel Eplinius, Heidi Schridde
07/1984 | Abschluss des Studiengangs Bühnentanz, Diplom
Hauptfächer: klassisch-akademischer Tanz, freier-moderner Tanz, Charakter- und Nationaltanz
Begleitfächer: Musikwissenschaft, Physiologie, Rhythmik
09/1998 - 07/2000 | Umschulung zur Tanzpädagogin, Tanzakademie Brakel, Hannover
Abschluss: staatlich geprüfte Tanzpädagogin
Mitglied im deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik
Engagements
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10/1983 | erster Vertrag als Ballettelevin, Niedersächsische Staatsoper, Hannover
08/1984 - 08/1998 | festes Mitglied des Ballettensembles der Niedersächsischen Staatsoper
08/1995 | Ernennung zur Halbsolistin
Rollen in Balletten von Lothar Höfgen, Mats Ek, Robert North, Antonio Gomez, Mehmet Balkan u. a.
Tanzpädagogische Praxis
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1994 | erste Tätigkeit als Tanzpädagogin, Tanzakademie Brakel, Hannover
seit 1997 | Zusammenarbeit mit der theaterpädagogischen Abteilung der Niedersächsischen
Staatsoper für Projekte und Veranstaltungen
(Kinderfest, Theater und Schule, Norddeutsches Tanztreffen u. a.)
09/2000 - 12/2009 | Festanstellung als Tanzpädagogin bei der Tanzakademie Brakel, Hannover
von 2004 - 2011 | Lehrbeauftragte für Modernen Tanz an der Hochschule
für Musik und Theater Hannover, Studiengang Rhythmik
seit Mitte 2010 | Gründung und Leitung der Norddeutschen Tanzwerkstatt in Hannover Linden
Weiterbildung
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Seminare in Irish Soft- und Hardshoe Dancing (irischer Stepptanz) bei Ann-Marie Cunningham,
Sean Kilkenny, Maria Mc Ateer, Sarah Clark u. a. Stepptanz und Jazztanzworkshops
seit 2000 | Taiji und Qigong Seminare (chinesische Medizin und Gesundheitssport) auf der Mettnau
(med. Reha-Einrichtungen der Stadt Radolfzell),
sowie regelmäßige Teilnahme an Kursen der Norddeutschen Qigongschule
2006 - 2009 | Trainingsaufenthalte an der Sportuniversität Peking, China
Projekte
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Seit 1999 | Choreographin und Trainingsleiterin der Gesangs- und ACapella Gruppe "Movin' Voices"
Gastvertrag im Schauspielhaus Hannover für die Produktion "Der Sturm", William Shakespeare,
Regie: Andreas Kriegenburg, Rolle: Ariel
Eigenes Musical-Comedy Programm "The Bizz's - Frack auf Zack" mit Schwester Marion Hägele
Bis August 2007 | Assistentin von Prof. emerit. Gundel Eplinius
Leiterin der Irishdancing Gruppe "Irish Inspiration"
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Tanzpädagogin
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Tanzpädagogin
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Tanzpädagogin
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Kinderballett
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Ballett Ballettschule Gabriele Hägele
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele
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Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht
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Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht Kinderballett
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht Tanzpädagogin
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Ballettunterricht
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Kinderballett
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Tanzpädagogin
Ballett Ballettschule Gabriele Hägele Kinderballett
Tanz ist meine Nahrung für die Seele
Das Thema Tanz begleitet und inspiriert mich schon fast mein ganzes Leben. Jedoch erst als ich von einem Freund aufgefordert wurde seine Vernissage mit einem Vortrag über Tanz zu eröffnen, war ich damit konfrontiert, mich meiner Leidenschaft über das Wort anzunähern.
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Es ist für mich als Tänzerin besonders eigenartig über Tanz zu schreiben, weil es - ebenso wie Malerei - eine Kunstform ist, deren Faszination man schwer in Worte fassen kann. Es ist eine optische Kunst, sie verlangt nach einem Betrachter. Der Betrachter ist das direkte Gegenüber des ausführenden Tänzers und während für den Tänzer die Erfahrung des Tanzens an sich prägend ist, ist es für den Zuschauer die Wirkung, die der Tanz auf ihn hat. Tanzen ist Malerei mit dem Körper. Es ist ein plastischer, schöpferischer Akt, der jedoch den dreidimensionalen Raum braucht, um sich voll entfalten zu können. Tanz ist wie das Leben vergänglich, denn kaum geschieht die Bewegung, ist sie auch schon vorüber und gehört der Vergangenheit an. Das reelle Ergebnis existiert immer nur einen Moment. Das unterscheidet den Tanz von der Pose und vom Bild.
Für mich untrennbar mit dem Tanz verbunden ist der Körper mit seinem Rhythmus und seinem Atem. Die relative Unabhängigkeit des Tanzes vom Wort macht ihn zu einer international verständlichen Ausdrucksform und auch zu einer Projektionsfläche. Der Zuschauer interpretiert oft intuitiv und individuell -über den vielleicht vorhandenen Handlungsstrang hinaus, was der Tänzer oder Choreograph sagen will.
Darin sehe ich eine ganz wesentliche Charakteristik des Tanzes: Er packt mich zuerst bei meinem Bauchgefühl. Tanzen hat durch seine Körperlichkeit etwas Archaisch-Sinnliches, das berührt und sich wie ein Echohall am Zuschauer bricht. Es ist eben "Körpersprache" und diese ist oft sehr viel wahrhaftiger und offenbart selbst geheim geglaubte Befindlichkeiten.
Ähnlich wie die Musik uns über Schallwellen erreicht und sofort eine Grundstimmung suggeriert - sei es Freude, Trauer, Sehnsucht - gelingt es oft auch dem Tanz, ganz unmittelbar die Gefühle des Menschen anzusprechen. Dabei kann Tanz auch eine ganz klare Handlung oder politische Botschaft transportieren und so ein Spiegel des Zeitgeschehens sein. Dazu wiederum braucht es den begabten Choreographen, der als kreativer Kopf die Regie übernimmt und dem es gelingen muss, seine Visionen in Körperbilder zu gießen. Das Instrument, mit dem der Choreograph seine Schöpfung dem Zuschauer sichtbar macht, ist der Tänzer. Dieser muss die Fähigkeit besitzen, eine große Palette an Ausdrucksfarben herzustellen.
Als Instrument hierfür dient dem Tänzer der Körper;
ein Instrument, das grundsätzlich jeder Mensch besitzt.
Nun könnte man fragen: Ist dann jeder Mensch der tanzt ein Tänzer?
Ist Tänzer eine Tätigkeitsbeschreibung oder eine Berufsbezeichnung?
Ist die Berufsbezeichnung Tänzer gleichzusetzen mit Künstler?
Wer bestimmt, ob man ein Künstler ist?
Ist es eine Selbstdefinition?
Ist es ein Prädikat, das die Gesellschaft verleiht?
Ich finde, dass die Motivation hinter dem Tun eine entscheidende Rolle spielt, d. h. die Leidenschaft, mit der ich etwas ausübe und natürlich in letzter Konsequenz auch das Ergebnis, das ich mit meinem Tun erziele.
Tanz ist wie jede andere Kunstform nicht nur im Gefühl, in der Suche nach Ausdruck zu Hause, sondern dem Tanz liegt ein Handwerk zugrunde, das zu beherrschen man sich hart und diszipliniert erarbeiten muss und vor dessen Eroberung man zahlreiche und schmerzhafte Niederlagen einsteckt. (Mein Lehrer an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Professor Alan Howard pflegte zu diesem Thema immer trocken zu sagen: 99 % Persperation (Schweiß) 1% Inspiration) Doch gerade das Erlebnis, durch die eigene Willensstärke und Kraft etwas zu schaffen, das zuerst undenkbar scheint, hat mich als Person unglaublich geprägt und Vertrauen in eigene Möglichkeiten und Fähigkeiten gegeben. Das Erlangen der Technik, der Vokabeln, ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiges Mittel zum Zweck, nicht mehr und nicht weniger. Ein Mittel, mit dessen Hilfe ich Kreativität umsetze und damit Ausdrucksfähigkeit erreiche. Tanz ist also ein sehr wichtiges Medium der Persönlichkeitsentwicklung und in der Vermittlung dieses Mediums liegt meine lohnende und wichtige Aufgabe als Tanzpädagogin.
Schon als Kind spürte ich, dass der Tanz mir die Tür öffnet zu einer Kommunikation jenseits des Wortes, einer Kommunikation, in der Unaussprechliches plötzlich Ausdruck fand. Ein Weg, sich mit mir und der Welt auseinanderzusetzen, herauszufinden, wo meine Grenzen sind, diese im glücklichsten Fall zu sprengen, über mich hinauszuwachsen und ein Gefühl der Freiheit zu genießen, das im Augenblick zu Hause ist.
Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch ein Ausdrucksmittel braucht, um die Kreativität in Bahnen zu lenken, sich zu erforschen und weiterzuentwickeln und nicht zuletzt um sich und seiner Umgebung zu offenbaren, wer er ist.
Für mich ganz persönlich war und ist Tanzen vor allem eines:
Eine innere Notwendigkeit.
Tanz ist meine Nahrung für die Seele.
von Gabriele Hägele
You can change your life in a dance class
Norddeutsche Tanzwerkstatt
Nieschlagstrasse 10/11 30449 Hannover Fon 0511 443773 info@norddeutsche-tanzwerkstatt.de
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